KI selbst übersetzen lassen? Das ist an der falschen Stelle gespart.

Selbst mit KI vorübersetzen ist wie selbst Haare vorschneiden. Es bringt keine Erleichterung, wenn ein Profi anschließend alles ausbessern muss. Beim Übersetzen ist der potenzielle Schaden mindestens so hoch wie bei der verhunzten Frisur. Und günstiger ist es auch nicht. Wie KI trotzdem Zeit und Kosten spart, erfahren Sie hier.

Warum nicht einfach selbst übersetzen und anschließend die Sprachprofis drüberschauen lassen? Weil es weder Zeit noch Kosten spart und außerdem die Qualität leidet. Wir erklären, warum und wie es besser geht.

1. KI-Übersetzungen sind häufig inkonsistent

KI-Systeme können beeindruckende Ergebnisse liefern, aber eines fällt besonders auf: mangelnde Konsistenz.
Begriffe, die in einem Satz korrekt wiedergegeben werden, erscheinen im nächsten plötzlich anders formuliert. Synonyme werden wahllos eingesetzt, Satzstrukturen wechseln – und für Fachtexte oder Marketinginhalte ist das schlicht ungeeignet.

Die Lösung: Wir trainieren die KI mit den kundenspezifischen Begriffen, damit der Output weitgehend konsistent formuliert ist. Mit einem Post-Editing und unserer strukturierten Qualitätssicherung werden die letzten Inkonsistenzen ausgebessert.

2. Fehlende oder falsch eingesetzte Fachbegriffe

Fachterminologie ist ein zentrales Qualitätskriterium.
KI-Tools beherrschen generische Begriffe gut – aber sobald es spezifisch wird, geraten sie ins Straucheln: Normen, technische Termini oder branchenspezifische Abkürzungen fehlen. Fachbegriffe werden falsch interpretiert. Markennamen oder Produktbezeichnungen werden verändert.

Die Lösung: In unserer Termdatenbank sind alle Begriffe in Quell- und Zielsprache eingetragen. Beim Prompting wird die KI angewiesen, die korrekten Fachbegriffe zu nutzen, was unsere Qualitätssicherung anschließend noch kontrolliert.

3. Keine Qualitätskontrolle

Eine KI überprüft sich nicht selbst. Es fehlt eine stilistische Bewertung, ein Logik-Check, die Prüfung von Zahlen, Daten und Fakten. Außerdem wird der Textzweck nicht berücksichtigt: Soll etwas verkauft werden, eine Maschine beschrieben oder eine rechtliche Vereinbarung geschlossen werden?

4. Keine Speicherung – keine Wiederverwendbarkeit

Professionelle Übersetzerinnen und Übersetzer arbeiten mit Translation-Management-Systemen. Darin werden wiederkehrende Textsegmente gespeichert und die Terminologie wird zentral verwaltet. So erfolgt die Umsetzung von Folgeaufträgen schneller und kostengünstiger. Dieses System fehlt den KI-Anbietern.

Die Lösung: Wir nutzen die mithilfe trainierter Engines erstellte KI-Vorübersetzung als Quelle und bearbeiten das Projekt in unserem Translation-Management-System. So haben wir alle Vorteile vereint.

5. Keine Kostenersparnis

Der häufigste Irrglaube: „Die KI macht den Großteil. Die Profis müssen nur kurz drüberlesen.“ In der Realität ist eine untrainierte Engine ohne gespeicherte KI-Vorübersetzung so hilfreich wie ein laienhafter Haarschnitt vor dem Friseurbesuch. Da kann viel kaputtgemacht werden, was anschließend mühsam und aufwändig geflickt werden muss. Der erhoffte Zeitgewinn und die Kosteneinsparung sind schnell dahin. Der Aufwand ist in der Regel höher.

Die Lösung: Wir setzen unsere korrekt trainierte KI ein und geben dieses Ergebnis ins Post-Editing. Damit hat der Human-in-the-loop weniger Arbeit. Die Qualität ist höher und die Kosten sind niedriger.

Unser Fazit:

Für eine professionelle KI-Übersetzung müssen Engines trainiert und Vorübersetzungen gespeichert werden. Nur dann sparen sie Kosten und Zeit.

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